Österreich gewinnt PCI-Alpencup 2022

Vorjahressieger Deutschland auf Rang fünf

Die deutsche Fliesen-Nationalmannschaft hat beim PCI-Alpencup in Augsburg den fünften Platz erreicht. Damit wurde das Ziel, den im Vorjahr erstmals durchgeführten Wettbewerb erneut zu gewinnen, deutlich verfehlt. Das Team aus Österreich siegte vor den Fliesenlegern aus Südtirol und Dänemark, die wie Frankreich und Tschechien zum ersten Mal am PCI-Alpencup teilgenommen haben. Insgesamt traten sieben Nationen zum Wettbewerb an: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Südtirol und Tschechien.

Schweiz gab Aufgabenstellung vor

An zwei Tagen, und zu je sechs Stunden, hatten die Teams Zeit, eine Wandnische zu befliesen – die Wandinnenecke, die halbhohe Vorwand mit einer individuell zu gestaltenden Fläche, dazu die Ablage mit Edelstahlumrandung wie auch den Fußboden mit Gefälle und Bodenfliesen in Großformat. Abschließend sollte auf die nicht beflieste Fläche eine Spachtelung aufgetragen werden. Alle Teams schafften im vorgegebenen Zeitrahmen diese Aufgabenstellung, die dieses Jahr von der Schweiz ausgearbeitet worden war.

„Unterschiede waren minimal“

Marcel Beyer, Bundestrainer des Team Germany und Mitglied der internationalen Jury, lobte die gezeigten Leistungen. „Alle Teams haben uns mit hochwertigen Leistungen beeindruckt, mit Arbeiten auf höchstem Niveau – die Unterschiede waren minimal.“ Als Trainer jedoch zeigte sich Beyer unzufrieden mit dem Abschneiden seines Teams. „Wir hatten uns viel vorgenommen und für den Alpencup hart trainiert. Selbstverständlich respektieren wir das Urteil der Jury, dennoch werden wir analysieren, woran es lag, und dies auch im Hinblick auf die kommenden Wettbewerbe.“

Trotz Enttäuschung: „Alpencup war ein tolles Erlebnis“

Philip Großkopf (Flensburg, Schleswig-Holstein) und Malte Laurich (Vreden, Nordrhein-Westfalen) hatten sich Anfang Mai für den PCI-Alpencup qualifiziert und anschließend gemeinsam trainiert. Beide sind mit großen Hoffnungen in den Wettbewerb gestartet. „Wir waren sehr zuversichtlich, den Titel zu verteidigen. Natürlich war im ersten Moment die Enttäuschung groß. Und dennoch war der Wettbewerb ein tolles Erlebnis: Trotz aller Konkurrenz haben wir Teams uns sehr gut verstanden. Unsere Kollegen aus Österreich haben den Titel wirklich verdient.“ 

Gut besuchtes Event

Der PCI-Alpencup fand 2021 zum ersten Mal statt – organisiert in Kooperation mit dem Fachverband Fliesen und Naturstein (FFN) im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Ursprünglich geplant als internationaler Wettbewerb der deutschsprachigen Nationen, wurden zum Alpencup 2022 weitere Nachbarländer eingeladen wie Dänemark, Tschechien und Frankreich: Der diesjährige Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Nationaler Fliesenfachverbände (EUF) durchgeführt. Und erstmals konnten Besucher zum PCI-Alpencup eingeladen werden und am Rahmenprogramm mit seinen Workshops und Fachvorträgen teilnehmen. Die PCI Augsburg GmbH, ein führender Hersteller bauchchemischer Produkte, zeigte sich mit der Resonanz des zweiten PCI-Alpencups durchaus zufrieden. „Das war ein toporganisiertes Event“, lobte auch Bundestrainer Marcel Beyer die Veranstaltung.

Die Fliesen-Nationalmannschaft wird von 22 Partnerunternehmen des Fachverbandes unterstützt: Dazu gehören Ardex, Blanke Systems, Codex, HacomPlus, Karl Dahm Werkzeuge, Kiesel Bauchemie, Kronen-Hansa-Werk, Lithofin, Mapei, Murexin, Möller Chemie, PCI, Saint-Gobain Weber, Sakret, Schlüter-Systems, Schomburg, Sika Deutschland, Sopro, Visoft und wedi. Materialsponsor ist die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG mit ihren Marken Agrob Buchtal und Jasba in Zusammenarbeit mit dem Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH. Eingekleidet wird das Team von der Firma DINO aus Göttingen.

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